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INZENIERUNG UND DIE STIMME AUS DEM OFF

Adina Camhy, Olia Federova, Martin Grabner, Vera Hagemann, Nathalie Koger, Mir* Raggam-Alji/Barbara Wilding, Isa Riedl

Kuratorin
Nicole Pruckermayr

 

Überall einseitig beleuchtete Inszenierungen, konstruierte Bilder, idealisierte Weichzeichner und Glattmacher. Was es tagtäglich zu dechiffrieren gilt, ist keine Neuheit des 21. Jahrhunderts. Abseits großer Propagandamaschinen, wie der des Nationalsozialismus oder der der DDR, gab es immer besondere In-Szenesetzungen, die die Wirkung auf etwas oder jemanden legen soll(t)en. Nicht nur Inszenierungen innerhalb totalitärer Gesellschaften schaffen es, eine bestimmte Wirkung bei den Betrachter:innen zu erzielen. Im Schlaglicht sieht es anders aus als knapp daneben. Die ausgestellten Kunstwerke sind sowohl zeitlich als auch inhaltlich weit gefasst, sie beschäftigen sich unter anderem mit Widerstandskämpfer:innen in der Steiermark und im aktuellen Russland, mit der Dämonisierung von Frauen im Mittelalter, mit der derzeitigen Lage in der Ukraine. Oder in unserem Parlament.
Was passiert(e) mit wem — im Abseits, neben der Inszenierung — im OFF?

(C) Nathalie Koger

Still aus DIE VIDEOKONFERENZ DER TIERE,
REVISITED. (2024)

(C) Nathalie Koger

Eine Ausstellung im Mirror im EG, Reininghauspark 2a (neben Sparkasse), 8020 Graz.

Eröffnung

Mittwoch, 29. April 2026, 19 Uhr

Zeitraum

Donnerstag, 30. April – Montag, 18. Mai 2026
Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag, Freitag, jeweils 16-20 Uhr, Samstag 10-14 Uhr

Spezielle Termine
Montag, 4. Mai 18-20 Uhr Gespräch mit Künstler:innen und Führung durch die Ausstellung

Montag, 11. Mai 18 Uhr Filmabend mit „Die Videokonferenz der Tiere“, Nathalie Koger

Montag, 18. Mai 18 Uhr Vortrag von Anke Strüver, Professorin für Humangeographie am Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz

Eine Ausstellung der Steirischen Kulturinitiative in Kooperation mit dem Verein Stadtteil Graz Reininghaus.

Dank an ÖSW Wohnbauträger GmbH.
Gefördert von Land Steiermark Kultur und Stadt Graz Kultur.

 

 

Gefördert von Land Steiermark Kultur und Stadt Graz Kultur.